Verwenden Sie diese Seite, um einer Anwendung, einem Service-Client, seinen Endpunkten oder Operationen Richtliniensätze zuzuordnen und Richtliniensatzuordnungen aufzuheben. Sie können die Standardbindungen auswählen, neue anwendungsspezifische Bindungen erstellen oder vorhandene Bindungen für einen zugeordneten Richtliniensatz verwenden. Sie können anzeigen oder ändern, ob der Client die Richtlinie des Service-Providers verwendet.
Diese Seite enthält detaillierte Informationen zu einer Anwendung und den zugehörigen Web-Service-Clients, Endpunkte und Operationen. Sie können auf dieser Seite die Zuordnungen und Bindungsinformationen von Richtliniensätzen anzeigen und verwalten.
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Wenn die Sicherheit aktiviert ist, haben Sie je nach Rolle, die Ihnen zugeordnet ist, möglicherweise keinen Zugriff auf die Texteingabefelder oder Schaltflächen für die Erstellung oder Bearbeitung der Konfigurationsdaten. Machen Sie sich mit Hilfe der Dokumentation zu den Verwaltungsrollen mit den gültigen Rollen für den Anwendungsserver vertraut.
| Schaltfläche | Aktion |
|---|---|
| Clientrichtliniensatz zuordnen | Klicken Sie auf diese Schaltfläche, um eine Liste der Richtliniensätze anzuzeigen, die für die Zuordnung
zum ausgewählten Service, zum ausgewählten Endpunkt bzw. zur ausgewählten Operation
zur Verfügung stehen. Wählen Sie in der Liste einen zuzuordnenden Richtliniensatz aus. Daraufhin wird der Richtliniensatz
dem ausgewählten Service, dem ausgewählten Endpunkt bzw. der ausgewählten Operation zugeordnet.
Klicken Sie auf Clientrichtliniensatz zuordnen, um die Menüliste zu schließen. Bewährtes Verfahren: Ordnen Sie die Richtliniensätze auf der höchsten
Ebene zu, z. B. auf EAR-Serverebene, und legen Sie fest, dass die unteren Ebenen diese Bindungen übernehmen.
Dies kann die erforderliche Verarbeitungszeit für die Zuordnung von Richtliniensätzen zu mehreren
Operationen erheblich verbessern.
Nachdem Sie die Richtliniensätze auf der höchsten Ebene zugeordnet haben, können Sie die unteren Ebenen anpassen, indem Sie Richtliniensätze freigeben oder Bindungen aus diesen spezifischen Operationen entfernen. bprac |
| Zuordnung des Clientrichtliniensatzes aufheben | Klicken Sie auf diese Schaltfläche, um die Zuordnung eines Richtliniensatzes zu einem ausgewählten Service,
einem ausgewählten Endpunkt bzw. einer ausgewählten Operation aufzuheben.
Wenn Sie die Richtliniensatzzuordnung aufgehoben haben und danach keiner der Serviceressourcen auf höherer Ebene ein
Richtliniensatz
zugeordnet ist, wird in der Spalte "Zugeordneter Clientrichtliniensatz" der Wert
Ohne und in der Spalte "Bindung" der Wert
Nicht zutreffend angezeigt.
Wenn ein Richtliniensatz einer Serviceressource einer höheren Ebene zugeordnet ist, wird in der Spalte "Zugeordneter Clientrichtliniensatz" der Richtliniensatzname (übernommen) und die für die Zuordnung der höheren Ebene verwendete Bindung angewendet. Hinter dem Bindungsnamen wird (übernommen) angezeigt. |
| Bindung zuweisen | Klicken Sie auf diese Schaltfläche, um einen Eintrag in einer Liste verfügbarer Bindungen für die ausgewählte
Richtliniensatzzuordnung auszuwählen.
Es werden alle Bindungen zusammen mit den folgenden Optionen aufgelistet:
Zum Schließen der Menüliste klicken Sie auf Bindung zuweisen. Bewährtes Verfahren: Ordnen Sie die Bindungen auf der höchsten
Ebene zu, z. B. auf EAR-Serverebene, und legen Sie fest, dass die unteren Ebenen diese Bindungen übernehmen.
Dies kann die erforderliche Verarbeitungszeit für die Zuordnung von Richtliniensätzen und Bindungen zu mehreren
Operationen erheblich verbessern.
Nachdem Sie die Bindungen auf der höchsten Ebene zugeordnet haben, können Sie die unteren Ebenen anpassen, indem Sie Bindungen freigeben oder Bindungen aus diesen spezifischen Operationen entfernen. bprac |
Gibt den Namen der Anwendung und des zugehörigen Service-Clients, der Endpunkte oder Operationen an. Bei WS-Notification-Service-Clients wird der erste Eintrag dem WS-Notification-Service und nicht einer Anwendung zugeordnet.
Gibt den Richtliniensatz an, der der Anwendung, den Service-Clients, Endpunkten oder Operationen zugeordnet ist.
Wenn der Wert in der Spalte ein Link ist, klicken Sie auf diesen Link, um Einstellungen zum zugeordneten Richtliniensatz anzuzeigen oder zu ändern.
Gibt die Richtlinien an, die auf die Ressource angewendet werden. Diese Spalte ist nicht gültig und wird für WS-Notification-Service-Clients angezeigt.
Wenn der Wert in der Spalte ein Link ist, klicken Sie auf den Link, um Einstellungen für die Anwendung der Richtlinien anzuzeigen oder zu ändern.
Wenn der Wert in der Spalte ein Link ist, dem das Wort übernommen in Klammern folgt, ist dies bei einem Service eine Einstellung, die von der übergeordneten Anwendung übernommen wird. Sie können auf den Link klicken, um die Einstellung für den Service zu ändern.
Für einen Endpunkt oder eine Operation ist der Wert kein Link. Hinter dem Wert steht das Wort übernommen in Klammern. Die Einstellung wird von der übergeordneten Anwendung bzw. vom übergeordneten Service übernommen, und sie kann nicht geändert werden.
Gibt den Namen der Bindung an, die einem Richtliniensatz zugeordnet ist.
Wenn der Wert in der Spalte "Bindung" ein Link ist, klicken Sie auf diesen Link, um Einstellungen zur Bindung anzuzeigen oder zu ändern.
In diesem Release gibt es zwei Typen von Bindungen: anwendungsspezifische Bindungen und allgemeine Bindungen.
Anwendungsspezifische Bindungen
Sie können anwendungsspezifische Bindungen nur während der Zuordnung von Richtliniensätzen erstellen. Diese Bindungen gelten speziell für die definierte Richtlinie und werden durch die Eigenschaften dieser Richtlinie beschränkt. Anwendungsspezifische Bindungen können eine Konfiguration für erweiterte Richtlinienanforderungen bereitstellen, wie z. B. mehrere Signaturen. Diese Bindungen sind jedoch nur innerhalb einer Anwendung wiederverwendbar. Außerdem ist die Wiederverwendung anwendungsspezifischer Bindungen in Richtliniensätzen sehr beschränkt.
Wenn Sie eine anwendungsspezifische Bindung für eine Richtliniensatzzuordnung erstellen, beginnt die Bindung in einem vollkommen unkonfigurierten Status. Sie müssen jede Richtlinie, z. B. WS-Security oder HHTP-Transport, die die Standardbindung überschreiben soll, hinzufügen und die Bindungen für jede hinzugefügte Richtlinie vollständig konfigurieren. Für die WS-Security-Richtlinie können einige übergeordnete Konfigurationsattribute, wie z. B. TokenConsumer, TokenGenerator, SigningInfo oder EncryptionInfo, aus den Standardbindungen abgerufen werden, wenn sie nicht in den anwendungsspezifischen Bindungen konfiguriert sind.
Für Service-Provider können Sie anwendungsspezifische Bindungen nur erstellen, indem Sie auf der Seite mit den Richtliniensatz- und Bindungssammlungen für Service-Provider für Service-Provider-Ressourcen mit zugeordnetem Richtliniensatz auswählen. Analog hierzu können Sie anwendungsspezifische Bindungen für Service-Clients nur erstellen, indem Sie auf der Seite mit den Richtliniensatz- und Bindungssammlungen für Service-Clients für Service-Client-Ressourcen mit zugeordnetem Richtliniensatz auswählen.
Allgemeine Bindungen
Sie können allgemeine Bindungen für die Verwendung in verschiedenen Richtliniensätzen konfigurieren und in Anwendungen und für Trust-Service-Zuordnungen wiederverwenden. Obwohl allgemeine Bindungen in hohem Maße wiederverwendbar sind, können sie trotzdem keine Konfiguration für erweiterte Richtlinienanforderungen, wie z. B. mehrere Signaturen, bereitstellen. Es gibt zwei Typen von allgemeinen Bindungen: allgemeine Providerrichtliniensatzbindungen und allgemeine Clientrichtliniensatzbindungen.
Sie können allgemeine Providerrichtliniensatzbindungen erstellen, indem Sie in der Anzeige "Allgemeine Providerrichtliniensätze" > Neu bzw. in der Anzeige "Allgemeine Clientrichtliniensätze" auf > Neu klicken. Weitere Informationen zur Definition und Verwaltung von Service-Client- und Provider-Bindungen erhalten Sie über die zugehörigen Links. Allgemeine Richtliniensatzbindungen können auch für Trust-Service-Zuordnungen verwendet werden.